Der Fassadenputz mit dem Anstrich

Mit dem Aussenputz und dem Anstrich gestalten Sie das Äussere Ihres Hauses. Mit ihm haben Sie eine fast unendliche Vielfalt bezüglich Farbe und Struktur. Nutzen Sie den Gestaltungsspielraum voll aus, wählen Sie aus interessanten Oberflächenstrukturen, einem grossen Farbspektrum und ausgefallenen Spezialeffekten das passende für sich und Ihr Haus aus.

Akzente setzen

Die Wirkung einer Farbe hängt grundsätzlich von Umfeld ab. Eine separat betrachtet schöne Farbe kann durch einen ungünstigen Kontrast ihren ganzen Reiz einbüssen. Daher empfiehlt es sich, Farben stets in der Gesamtheit einer Situation zu beurteilen. Das farbliche Erscheinungsbild eines Hauses ergibt sich aus dem Zusammenhang seiner Architektur, den Gebäuden der unmittelbaren Umgebung sowie dem landschaftlichen Umfeld. Auch das farbliche Zusammenspiel von Dach und Fassade ist dabei ein wesentlicher Faktor.

Eventuelle Akzente an Fenstern, Geländern, Haustüren, ... ergänzen sie. Durch die Wahl der Farbkombination(en) können Sie grossen Einfluss auf die Ausstrahlung Ihres Hauses nehmen. Zu beachten sind dabei immer der Ton, die Helligkeit und die Intensität der Farben.

Der Putz

Putze bestehen zum Grossteil aus Mineralien wie Marmor, Quarz, Kalkstein und Sand. Den entscheidenden Unterschied zwischen den diversen Fassadenputzen macht das Bindemittel aus. Je nach verwendetem Bindemittel spricht man von mineralischen Putzen oder Kunstharz- bzw. Kunststoffputzen.

Neben der guten äusseren Erscheinung schützt der Putz die Bausubstanz unter anderem vor Witterung, Luftschadstoffen und Spannungen im Mauerwerk.

Die richtige Farbe

Der Fassadenanstrich hat optisch grosse Wirkung. Er bestimmt wesentlich die Optik Ihres Hauses. Zusätzlich schliesst er die Poren im Putz und verbessert so dessen Schutzfunktionen.

Der Hellbezugswert der Farbe
Der Hellbezugswert ist der Reflektionsgrad eines bestimmten Farbtons zwischen dem Schwarzpunkt = 0 und dem Weisspunkt = 100. Der Hellbezugswert gibt dabei an, wie weit der betreffende Farbton vom Schwarz- oder Weisspunkt entfernt ist. Kleinere Werte stehen somit für dunklere Farbtöne, grössere Werte für hellere Farbtöne.

Dunklere Farbtöne im Aussenbereich unterliegen infolge des andauernden Wechsels zwischen Erwärmung durch Sonneneinstrahlung und Abkühlung während der Nachtstunden grösseren Temperaturspannungen als heller eingefärbte Beschichtungen. Die tages- und jahreszeitlich bedingten Temperaturschwankungen an der Fassade können bis zu 25 °C betragen. Je nach Hellbezugswert der Farbe können diese Schwankungen aber auch deutlich höher ausfallen. So erreicht selbst eine weisse Putzoberfläche (Hellbezugswert 90) Temperaturen von bis zu 40 °C. Eine pastellfarbene Putzoberfläche (Hellbezugswert 60 bis 70) kommt immerhin schon auf 50 °C und dunkle Farbtöne (Hellbezugswert 20) erreichen eine Oberflächentemperatur von bis zu 70 °C. Dies spielt eine besondere Rolle bei Wärmedämm-Verbundsystemen mit einem gegen Wärme und Kälte isolierenden Untergrund und der darauf befindlichen, relativ dünnschichtigen Putzdeckbeschichtung, so dass hier nur Einfärbungen mit einem Hellbezugswert > 30 angewendet werden sollen, um das Auftreten von Spannungsrissen zu vermeiden.

Die Strukturen

Die Möglichkeiten reichen von der glatt und feinkörnig verputzten Fassade bis zur grobkörnigen Struktur. Zudem wird je nach Körnung mit der gleichen Strukturart ein anderes Ergebnis erzielt.

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl, profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und lassen Sie sich die Vor- und Nachteile der jeweiligen Zusammenstellung darlegen.

Getreu unserem Motto: Wir achten auf Ihr Äusseres!